Aktuelle Medienhinweise
Dienstag, 20.7.2010
Der Standard berichtet heute unter dem Titel "Die Psychologie als halbolympische
Disziplin" ausführlich über die Situation des Psychologiestudiums an den
österreichischen Universitäten:
Link zum Artikel
Dienstag, 13.7.2010
In den Wochenendausgaben der Tageszeitungen sind einige recht bemerkenswerte Artikel und
Kommentare erschienen:
Laut Standard vom 11. Juli
(Link zum Artikel)
ist eine Mehrheit in Österreich für Aufnahmsprüfungen an den Unis.
Bemerkens in diesem Zusammenhang auch die Aussagen von Bundespräsident Fischer, der im
Standard-Interview
erklärt, er sei in seiner Zeit als Wissenschaftsminister für den freien
Hochschulzugang eingetreten, aber das sei eben "unter anderen Bedingungen"
gewesen.
Heute müsse man den Zugang "den Realitäten anpassen". Eine einjährige
Studieneingangsphase sehe er etwa als sinnvoll an.
Alexandra Föderl-Schmid reflektiert in einem
Standard-Kommentar
über den "Notstand an den Unis" und meint, den Rektoren bleibe nur
Selbsthilfe, "denn die Politik agiert hilflos".
Das es anderswo noch schlimmer ausschaut, ist wohl nur ein schwacher Trost. Ein Blick nach
England (siehe
"Die Presse" vom 12.7.)
zeigt jedenfalls, dass es noch schlimmer kommen könnte...
Presseaussendung zur Situation der JungwissenschaftlerInnen (28.4.2010)
Die JungwissenschaflerInnen in der ÖGP haben anlässlich der Salzburger ÖGP-Tagung (8.-10.4.2010) eine Podiumsdiskussion zum Thema "Hoch qualifiziert ohne Zukunft?! Wissenschaft als Beruf" veranstaltet. Zu dieser Veranstaltung wurde auch eine Presseinformation veröffentlicht.
Montag, 26.4.2010
In der Wiener Zeitung ist ein ausführlicher Bericht über die Tagung "Governance in
Schule und Hochschule" erschienen, die zu Beginn dieser Woche von der Österreichischen
Forschungsgemeinschaft veranstaltet wurde:
Link zum Artikel.
Darin wird unter anderen auch ÖGP-Präsidentin Christiane Spiel ausführlich
zitiert.
Ein zusammenfassender Bericht dazu ist auch in der gestrigen Ausgabe des
Standard
erschienen.
Montag, 15.3.2010
Im "Standard" ist am 15.3. ein kritisch-satirischer Kommentar von ÖGP-Präsident Oliver Vitouch zur Studiensituation (am Beispiel Klagenfurt)erschienen. Der Beitrag ist online über diesen Link abrufbar.
Montag, 23.11.2009
Der langjährige Sektionschef im BMWF Sigurd Höllinger hat sich heute in einem
Interview in der "Presse" klar gegen eine weitere Ausweitung der Massenfächer
ausgesprochen.
Sie finden das Interview in der Online-Ausgabe unter
http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/523455/index.do.
Mittwoch, 11.11.2009
ÖGP-Präsident Oliver Vitouch hat am 9.11.2009 in Wien an einer vom STANDARD veranstalteten Podiumsdiskussion zur aktuellen Situation an den Universitäten teilgenommen. Ein ausführlicher Bericht dazu findet sich auf S. 2 der Printausgabe vom 11.11. und ist auch online abrufbar: Direktlink.
Mittwoch, 28.10.2009
Der ehemalige Wissenschaftsminister Erhard Busek kritisiert in einem Kurzkommentar im
Standard
die "ideologische Blockade in den Hirnen relativ vieler Politiker": Klare Spielregeln
für die Zulassung der Massenfächer seien von der Mehrheit der Parteien und auch
manchen Professoren abgelehnt worden.
Busek fordert das Parlament auf, "sich von populistischen Begründungen und dem
Mega-GAU der Gesetzesnovelle vom September 2008 zu verabschieden".
Freitag, 9.10.2009
Sowohl der Standard als auch
"Die Presse" machen Ihre heutigen Printausgaben mit
Berichten über das Abschneiden der österreichischen Unis beim Times Higher Education
Ranking auf; die "Presse" mit der Headline "Der Absturz der
österreichischen Unis".
Der Wiener Rektor Winckler und ÖUK-Chef Christoph Badelt haben dies zum Anlass genommen,
wieder einmal eine Studienplatzfinanzierung einzufordern.
Besonders bemerkenswert: der bitterböse Kommentar von Lisa Nimmervoll unter dem Titel
"Studieren im Dschungel-Camp".
Donnerstag, 18.6.2009
Für die Österreichische Universitätenkonferenz hat Christoph Badelt
ausführlich und kritisch zur UG-Reform Stellung genommen:
Direktlink.
Seine Aussagen finden sich heute auch in den österreichischen Tageszeitungen, etwa im
Standard
und in der
"Presse".
Badelt befürchtet insbesondere eine weitere Verschlechterung der Betreuungsrelationen
in den Massenfächern, hofft aber noch auf einige Nachbesserungen in der
parlamentarischen Debatte.
Mittwoch, 17.6.2009
Nach einer Woche Verzögerung hat die UG-Novelle gestern den Ministerrat passiert und soll noch im Juni im Parlament beschlossen werden. Das Thema wird in den Medien eher am Rande behandelt; im Standard setzt sich Lisa Nimmervoll unter dem Titel "Der gezähmte Freigeist" kritisch mit dem Thema auseinander, geht aber auf die Probleme des Hochschulzugangs in den Massenfächern nicht gesondert ein.
Mittwoch, 9.6.2009
Die seit langem erwartete Novelle zum UG2002 ist gestern im Ministerrat, obwohl praktisch
ausverhandelt, zurückgestellt worden, da Unterrichtsministerin Schmied auf einem Junktim mit
der Einführung der Zentralmatura bestand. Das Thema wird heute in den Medien
ausführlich dargestellt, etwa im
Standard
und in der
"Presse".
Im Standard gibt es auch eine übersicht über wichtige Änderungen des UG2002, die
Gegenstand der anstehenden Novelle sind:
Direktlink.
In der "Presse" findet sich ein kritischer Kommentar von Erich Witzmann mit dem Titel
"Das Revanchefoul vom Minoritenplatz".
Mittwoch, 4.3.2009
Die Universitätenkonferenz hat in einer aktuellen Aussendung von BM Hahn
Präzisierungen zur Budgetsituation gefordert und in diesem Zusammenhang auch die geplanten
Kapazitätsausweitung in der Psychologie angesprochen. Wörtlich heißt es, das
kurz vor der Nationalratswahl beschlossene Gesetz beinhalte auch "Verpflichtungen wie die
Kapazitätsausweitung etwa in Medizin und Psychologie". Das Regierungsprogramm
"relativiere das zwar, dennoch müsse man Klarheit durch verbindliche
Erklärungen haben, andernfalls entstünden den Unis gesetzlich verpflichtende
massive Vorbelastungen auf das Globalbudget".
Die APA-Aussendung ist im Wortlaut in der
Website der
ÖUK zu finden. Ein entsprechender Bericht findet sich auch im heutigen Standard:
Direktlink
Samstag, 24.1.2009
Die Kleine Zeitung berichtet über ein
Interview mit BM Hahn,
in dem der Minister einräumt, man müsse sich nach der Abschaffung der Studiengebühren
überlegen, wie man "eine adaptive Form schafft, um die Andränge zu bewältigen".
Er bedauert zugleich, dass "der Lenkungseffekt durch die Studiengebühren
wegfällt". Dazu gibt es auch einen bemerkenswerten
Kommentar von Norbert Swoboda.
Die vom Minister beabsichtigte Korrektur des UG2002 im Frühjahr könnte also manches
wieder rückgängig machen, was im September im Parlament überhastet beschlossen
wurde.
Montag, 19.1.2009
In einem Interview mit Lisa Nimmervoll im
Standard vom 15.1. hat
Ex-Wissenschaftsminister Busek angesichts der drohenden Unterfinanzierung die Universitäten
zum Streik aufgerufen. In einem weiteren Standard-Interview hat sich Bildungsforscher Hans
Pechar mit der aktuellen Situation auseinandergesetzt:
Direktlink.
Inzwischen haben auch die Rektoren über eine österreichweite Mail-Aktion versucht, die
Uni-MitarbeiterInnenzu mobilisieren. Der Aufruf kann in der Website der Österreichischen
Universitätenkonferenz abgerufen werden:
ÖUK.
Zusammenfassende Berichte dazu finden sich in den Wochenendausgaben der Tageszeitungen, etwa im
Standard.
Samstag, 20.12.2008
Hans Pechar legt in der Wochenendausgabe des "Standard" unter dem Titel "Schöne Uni-Bescherung" der Politik noch eine kritische Analyse auf den Gabentisch. Er spricht darin von einem "fulminanten Fehlstart der Regierung in der Hochschulpolitik" und kritisiert die aktuellen Zulassungskriterien als "Realsatire": Direktlink
.Donnerstag, 18.12.2008
Der "Standard" bringt auf S. 8 eine Reportage von Lisa Nimmervoll zur Studiensituation im Fach Psychologie - mit ausführlichen Zitaten aus einem Interview mit ÖGP-Präsident Oliver Vitouch: Direktlink).
Montag, 24.11.2008
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Regierungsverhandlungen wird in den Tageszeitungen
mehr oder weniger umfangreich über das Regierungsabkommen berichtet.
Die ausführlichste Darstellung des Kapitels "Universitäten" findet sich
in der "Presse"
(Direktlink).
Im Kapitel "Weiterentwicklung des Universitätsgesetzes 2002" finden sich
dieser Darstellung zufolge folgende Punkte: verpflichtende positive Absolvierung einer
flexiblen Studieneingangs- und Orientierungsphase, autonome Gestaltung der einzelnen Unis
bezüglich des Zugangs zum Masterstudium, bessere Abstimmung der Zuständigkeit der
Uni-Organe (ohne nähere Präzisierung).
Die Psychologie soll bis zum Wintersemester 2015 (!) österreichweit jährlich 2300
StudienanfängerInnen aufnehmen (derzeit ca. 1600).
Den gesamten Text des Regierungsprogramms gibt es zum
Download
ebenfalls in der Website der Presse.
Samstag, 22.11.2008
In der Wochenendausgabe des "Standard" (S. 11) berichtet Lisa Nimmervoll, dass der große Geldregen für die Universitäten wohl doch ausbleiben werde (Direktlink). Dazu gibt es auch einen pointierten Kommentar des ÖUK-Vorsitzenden Christoph Badelt ("Unis nicht nur als Kostenfaktor sehen", S. 46, Direktlink).